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industriebauten

Neubau einer Geothermie-Kraft-Wärmekopplungsanlage, Taufkirchen

Bauherr:
GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG

Bauumfang:
Am Ortsrand von Taufkirchen wurde von 2014 bis 2016 eine Geo-Kraft-Wärmekopplungsanlage gebaut, mit einem Leistungsvolumen von rund 39,8 MW thermisch und ca. 4,3 MW elektrisch, wobei die Jahresstromproduktion ca. 30.000 MWh und die anfängliche Jahreswärmeproduktion ca. 21.000 MWh beträgt.
Die Fa. Pfaffinger wurde hierbei mit der Erstellung der Bodenplatten und dem Rohbau der einzelnen Gebäude (insgesamt acht Gebäudeteile) beauftragt, inklusive Maurer-, Trockenbau-, Putz- und Malerarbeiten. Die einzelnen Bodenplatten für die jeweiligen Gebäude mussten vorab auf verschiedenen Ebenen hergestellt werden, je nach vorgesehener Nutzung des späteren Hochbauabschnitts.
Im Anschluss wurden in insgesamt vier aufeinander folgenden Phasen die einzelnen Gebäude errichtet, teilweise in Fertigteil-, überwiegend jedoch in Ortbeton-Bauweise.
Dabei wurden folgende Mengen verbaut:
Ortbeton: ca. 2.400 m³
Betonstahl: ca. 550 to
Fertigteilwände: ca. 1.600 m²
Fertigteildecken: ca. 700 m²
Mauerwerk: ca. 600 m²
Trockenbau: ca. 250 m²
Stahlträger HEA/HEB: ca. 200 lfm
Rohrleitungen: insg. ca. 700 lfm (Guss, KG, PE-HD)
Erarbeiten: ca. 1.500 m³

Bauzeit:

16 Monate

 

 

TAL III - 2Cnts Secondary Containments

Bauherr:
Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH

Bauumfang:
Die Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH betreibt eine Ölpipeline, mit der Rohöl zur Weiterverarbeitung von Triest an der Adria über die Alpen zu den Raffinerien in Ingolstadt und Karlsruhe gefördert wird. Im Rahmen des Programms Secondary Containments werden an allen lösbaren Schraubverbindungen der Pipeline Auffangeinrichtungen in Form von Schachtbauwerken hergestellt, die eine Sichtkontrolle der Pipeline auf Dichtigkeit ermöglichen.
Bei den an das Unternehmen Pfaffinger beauftragten Losen 1A, 2B (u. a. ÖMV
Tanklager Steinhöring), 2C (Tanklager Ingolstadt) und 2E (Raffinerie Karlsruhe) wurden ca. 30 neue Schachtbauwerke erstellt.
Um die Umwelt nicht zu gefährden und die Versorgungssicherheit der Raffinerien zu gewährleisten, wurden die Baumaßnahmen unter laufendem Betrieb der Pipeline und unter strengsten Sicherheitsvorschriften ausgeführt.
Das setzungsempfindliche Baufeld auf dem Raffineriegelände und z. T. sehr inhomogene Bodenverhältnisse erforderten umfangreiche Spezialtiefbauarbeiten, wie z. B. aufwändige Wasserhaltungsarbeiten, Hochdruckinjektionen, Berliner Verbau, Spundwandverbau und Stahlbau für Gurtungen und Aufhängungen.
Bei diesen anspruchsvollen Projekten konnte unser Unternehmen erneut seine Kompetenz unter Beweis stellen.

Bauzeit:
24 Monate

Pettenhofen, Hütting, Izing, Bühl, Meisterstall, Jagsthausen, Lindach, Pfahlbronn,
Lindental, Tanklager Ingolstadt, Station Steinhöring, Kolbermoor und Oberaudorf,
Reichenbach, Raffinerie Karlsruhe