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Sonderbauwerke

Sanierung Stadtwehr Erding

Bauherr:
Wasserwirtschaftsamt München

Bauumfang:
Instandsetzung, Neubau und Ertüchtigung der Betonbauteile mittels Stahl- und Spritzbeton (ca. 200m³) des Stadtwehrs in Erding in Abstimmung mit einem Stahlwasserbau-Unternehmen (Austausch der Klappen und des Antriebs) unter laufendem Betrieb.

Errichten einer zusätzlichen Bypass-Leitung vom Sempt-Kanal zum Fehlbach inklusive der notwendigen Erdarbeiten (ca. 1.500m³).

Bauzeit:
Im Bau

 

 

Neubau/Sanierung Hochbehälter "Am Mühlberg"

Bauherr:
REWAG, Regensburg

Bauumfang:
Neubau einer Wasserkammer (Volumen 2.000m³) aus Stahlbeton (ca. 850m³) und Instandsetzung eines bestehenden Hochbehälters (Volumen 1.000m³) inklusive der zugehörigen Stahl-, Elektro- und Ausstattungsarbeiten sowie der notwendigen Landschaftsbau- und Erdarbeiten (ca. 3.000m³).

Bauzeit:
Im Bau

 

 

Erneuerung der Übergangskonstruktion der Hühnerbachtalbrücke - PA 93

Bauherr:
Landkreis Passau, Kreisstraßenverwaltung

Bauumfang:
Der Landkreis Passau hat das Unternehmen Pfaffinger mit der Erneuerung der Übergangskonstruktionen der Hühnerbachtalbrücke im Zuge der PA 93 beauftragt.
In Vollsperrung mussten die beiden bestehenden und in die Jahre gekommenen Übergangskonstruktionen an den jeweiligen Widerlagern des Brückenbauwerks durch neue ersetzt werden.
In nur fünf Wochen Bauzeit wurden diese Arbeiten durchgeführt, wobei in diesem Zuge auch im jeweiligen Bereich vor und nach den neuen Übergangskonstruktionen auch die Außenkappen sowie die Abdichtung und der Asphalt in den anschließenden Fahrbahnbereichen erneuert werden musste.

Bauzeit:
5 Wochen

 

Instandsetzung Kraftwerk Au

Bauherr:
Untere Iller AG

Bauumfang:
Die Untere Iller AG betreibt das Wasserkraftwerk AU in Illertissen. Das in den Jahren 1929 und 1930 errichte Kraftwerk wies alters- und witterungsbedingte Schäden der oberen Betonzonen an den Ufermauern, Pfeilern und Böschungsplatten auf. Die Fa. Pfaffinger hatte den Auftrag zur Instandsetzung und Ertüchtigung der baulichen Anlagen. Im Rahmen dieser Beauftragung wurde die oberer Betonschicht der ober- und unterwasserseitigen Ufermauern, Pfeiler und Böschungsplatten abgetragen, die Mauern mit einer neuen Stahlbeton-Vorsatzschale versehen und zudem mit neuen Kopfbalken ergänzt. Ergänzend fanden noch Beschichtungsarbeiten, Erdbauarbeiten und Stahlbauarbeiten an dem Kraftwerksgebäude statt. Der Betrieb des Kraftwerkes durfte auch durch gleichzeitiges Arbeiten an den einzelnen Baumaßnahmen nicht behindert werden. Alle Arbeiten fanden unter laufenden Kraftwerksbetrieb statt. Aufgrund der vorherschenden starken Strömung und der zum Teil schwierigen Zugänglichkeit wurden besondere Anforderungen an die Baubehelfe und Arbeitssicherheit gestellt, die in enger Zusammenarbeit mit dem Kraftwerkspersonal bewerkstelligt wurden.

Bauzeit:
14 Monate

 

Abbruch und Neubau der Brücke an der Lech-Staustufe-Feldheim

Bauherr:
Rhein-Main-Donau AG / Bayerische Elektrizitätswerke GmbH

Bauumfang:
An der Lech-Staustufe-Feldheim war eine bestehende Wehrbrücke durch eine neue Stahlverbundbrücke zu ersetzen. Der Abbruch und die Erstellung der neuen Brücke fand unter Berücksichtigung besonderer Randbedingungen statt. So musste der Baubetrieb auf den laufenden Kraftwerksbetrieb abgestimmt, ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitssicherheit des Baustellenpersonals aber auch des Betriebspersonals gelegt und besondere Anforderungen infolge eines angrenzenden Trinkwasserschutzgebietes berücksichtigt werden.
Zudem mussten die Abbrucharbeiten aufgrund der Lüftungsanlagen staubfrei durchgeführt werden. Als eine weitere Besonderheit der Maßnahme war die durchgehend vorhandene Hochwassergefahr zu berücksichtigen. Um die o. g. Punkte beim Abbruch der alten Bestandsbrücke zu beachten, wurden die Brückenfelder auf den Bestandspfeilern gelöst, anschließend stückweise mit Hilfe von Pontons ausgeschwommen und anschließend am Ufer zerlegt. Bei dem neu errichteten Brückenbauwerk handelt es sich um einen Brückenüberbau, der auf den Bestandswiderlagern und -pfeilern aufgelagert wurde. Um die Anhebung der neuen Brücke um 70 cm zu realisieren, wurden auf die genannten Unterbauten 55 cm hohe Stahlbetonbalken aufbetoniert.
Das statische System der Brücke als Einfeldträger in den 5 Feldern wurde beibehalten. Die Gesamtlänge der Brücke ist 88,20 m und hat eine Breite von 4,78 m vor den Wehrfeldern und 4,04 m vor dem Kraftwerk. Der Überbau ist eine Stahlverbundkonstruktion, die aus 4 bzw. 3 HEB Trägern und einer Stahlbetonplatte h = 30 cm hergestellt wurde. Infolge der Brückenerhöhung mussten die Zugänge zu den Windwerkshäusern und der darin befindliche Stahlbau ebenfalls angepasst werden.

Bauzeit:
16 Monate

 

Fischwanderhilfe am Kraftwerk Pulling

Bauherr:
Höllenstein Kraftwerke AG

Bauumfang:
Die Höllenstein Kraftwerke AG, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Straubing, betreibt das Kraftwerk Pulling am Blaibacher See und beauftragte unser Unternehmen mit dem Bau einer Fischwanderhilfe. Die Bauzeit der Wanderhilfe erstreckte sich über 11 Monate und in zwei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt umfasste dabei die ingenieur- und sicherheitstechnisch hoch anspruchsvolle Durchdringung des bestehenden Staudammes. Im zweiten Bauabschnitt wurde der Schlitzpass zur Überwindung des Höhenunterschieds zwischen Ober- und Unterwasser hergestellt. Insgesamt erstreckt sich die Wanderhilfe auf eine Länge von knapp 200 m. Sie besteht aus Regulierungsklappen zur Anpassung von Wasserspiegelschwankungen von Δh = 0,4 m im Oberwasser, dem Durchdringungsbauwerk des Staudammes und nicht zuletzt dem Zulaufgerinne zum Schlitzpass mit dem Einstieg im Unterwasser. Beim Bau der Fischwanderhilfe wurden etwa 1.200 m³ Erdmassen bewegt und ca. 260 m³ Beton sowie 45 to Betonstahl verbaut.

Bauzeit:
11 Monate

 

Neubau Brucker Wehr in Feldkirchen

Bauherr:
Brucker Wehrverband

Bauumfang:
Das in der Mangfall im Gemeindegebiet Feldkirchen – Westerham gelegene alte Klappenwehr wies erhebliche Mängel auf, zudem war die Standsicherheit der Anlage nicht mehr gegeben. Der Brucker Wehrverband hat deshalb das Unternehmen
Pfaffinger mit dem Abriss des alten Klappenwehrs, der Ausführungsplanung und dem Neubau eines vollautomatisch geregelten Schlauchwehrs beauftragt.
Die neue Wehranlage besitzt zwei unabhängig voneinander vollautomatisch geregelte Felder mit einer lichten Weite von jeweils 14 m und hat im Hochwasserfall erheblich größere Sicherheitsreserven. Gleichzeitig mit dem Neubau
wurden auch eine Kanurutsche für Freizeitsportler und eine Fischtreppe mit einer Länge von 25 m zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit der Mangfall erstellt. Um auch während der Bauzeit das Stauziel der Mangfall und den Wasserstand im parallel zur Mangfall verlaufenden Kraftwerkskanal regeln zu können, erfolgten der Abbruch des bestehenden Wehrs und der Neubau in zwei Bauabschnitten.

Bauzeit:
6 Monate

 

Hochwasserschutz Parkstetten

Bauherr:
RMD Wasserstraßen GmbH

Bauumfang:
Für den Hochwasserschutz der Gemeinde Parkstetten bei Straubing wurde der Neubau eines zweigeschossigen Schöpfwerks mit einem umbauten Raum von 1.600 m³ und die Errichtung einer auf Spundwänden gegründeten Hochwasserschutzmauer mit einer Länge von 300 m ausgeführt. Darüber hinaus wurde durch die 16 m langen Spundwände vom Typ Larssen 22 die Dichtheit und Standfestigkeit des bestehenden Donaudammes verbessert. Nach Inbetriebnahme des neuen Schöpfwerks konnte der Abbruch des alten Schöpfwerks im Schutz eines 45 m langen Kastenfangedamms aus Spundwänden erfolgen, um auch in dieser Bauphase den Hochwasserschutz der Gemeinde Parkstetten zu gewährleisten.

Bauzeit:
25 Monate

 

Brücke Bibert

Bauherr:
Staatliches Bauamt Nürnberg

Bauumfang:
Mit der Verlegung der Staatsstraße St 2245 bei Ammerndorf wurde der Neubau einer Brücke über die Bibert erforderlich. Das neue Brückenbauwerk wurde als Einfeldrahmen mit einer Stützweite von 19 m und einer Überbaubreite von 14 m ausgeführt. Die Fahrbahnplatte wurde mit 18 Spanngliedern mit nachträglichem Verbund hergestellt. Die Gründung der neuen Brücke erfolgte wegen nicht tragfähiger anstehender Böden auf insgesamt 12 Bohrpfählen mit einer Abteuftiefe bis 10 m.

Bauzeit:
3 Monate

 

Brücke Hirschbach BAB A94

Bauherr:
Autobahndirektion Südbayern

Bauumfang:
Der Neubau der Bundesautobahn A94 München – Pocking quert im Teilabschnitt Forstinning – Pastetten den Hirschbach. Zur Überführung der Autobahn wurde eine Einfeldbrücke mit einer Stützweite von 10 m und einer Überbaubreite von 29 m hergestellt. Zur Bewehrung des Bauwerks wurden über 70 to Baustahl verlegt.

Bauzeit:
6 Monate