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Inspektion und Rehabilitation

Lindauer Schere

Erfassung von verzweigten Entwässerungsanlagen im häuslichen wie industriellen Bereich (DN 100 – DN 200).

Mit Hilfe der Lindauer Schere besteht die Möglichkeit, ein bestehendes Grundleitungsnetz (inkl. 45° - Abzweige bei DN 100 bzw. 90° ab DN 150) komplett zu untersuchen. Über die Satellitenpositioniereinheit kann man die Kamera vom Hauptkanal aus bis zu 100 m in die verzweigten GEA, Anschlusskanäle bzw. Verbindungsrohrleitungen einspülen, die Leitung reinigen und inspizieren.

Auf Wunsch kann die Lindauer Schere auch mechanisch über ein kraftschlüssiges VA-Spiralkabel eingetrieben werden.

Ihre Vorteile:

  • Untersuchung von der Hauptleitung oder vom Revisionsschacht aus
  • Navigation im Grundleitungsnetz mit Hilfe der bewährten, ausfahrbaren Scherenmechanik
  • Abbiegefähig in Rohren ab DN 100
  • Leitungsreinigung durch hydraulisches Antriebsmodul
  • Bilderfassung durch hochauflösende Dreh-Schwenkkopf-Optik
  • Keine Störung des Bildes durch vorstehende Leitelemente
  • Abschwenken der Rohrwand und Blick in rückwärtige Abzweige
  • Gleichmäßige Bildausleuchtung durch dimmbare LED-Beleuchtung
  • Automatische Generierung eines 3D-Lageplanes
  • ISYBAU-konforme Dokumentation der Inspektion
  • Fotodokumentation im hochauflösenden JPEG-Format
  • „Laufende Bilder" auf Video- oder MPEG-Format

 

ASYS-System

ASYS – Das unterirdische Ortungs- und Kanalverlaufsmesssystem

Mit ASYS wurde eine einfache und genaue Kanalverlaufsortung entwickelt, eine Art „pseudo-unterirdisches GPS" für die Grundstücksentwässerung.
Mit Hilfe von Bewegungssensoren im Kamerakopf ermöglicht ASYS eine exakte Positionsbestimmung der Optik im dreidimensionalen Raum.

Regelmäßige Abfragen der Position erlauben damit die Erstellung eines Leitungsverlaufplanes während der Inspektion der Leitungen unter dem Grundstück bzw. Haus.

Die ermittelten Daten können im ASCII und/oder DXF-Format zur weiteren Bearbeitung (Einbindung in Datenbank bzw. GIS-Systeme) an den Auftraggeber übergeben werden. So geschieht eine schnelle, effiziente und wirtschaftliche Übernahme der ASYS-Daten in ein CAD-Programm.

 

Quick-Lock-System

Systembeschreibung

Die Quick-Lock Edelstahlmanschette ist enger gerollt als das zu sanierende Rohr. Umgeben ist die Manschette von einer nahtlos gefertigten EPDM-Kompressions-Dichtung. Zwei in die Edelstahlmanschette integrierte Getriebemechanismen lassen die Manschette durch das Aufweiten mit einem Quick-Lock Versetzpacker auflaufen und verhindern nach Aufbringen der optimalen Kompression durch einen Sperrmechanismus ein Zurücklaufen der Manschette.

Die Quick-Lock Manschetten werden mit eigens entwickelten und auf die Manschetten abgestimmten, druckluftbetriebenen Packern versetzt. Der Versetzpacker wird über ein TV- oder Robotersystem an der Schadstelle positioniert.

 

Schachtsanierung

Die Sanierung von Schachtbauwerken beinhaltet die Abdichtung, Reprofilierung und Beschichtung von Mauerwerk- und Betonbauteilen.

Ausführung der Sanierung

Untergrundvorbehandlung mittels Hochdruckwasserstrahl oder quarzfreiem Granulatstrahl. Stemmarbeiten zum Entfernen von festen Hindernissen, Steigeisen und einragenden Zuläufen.

Bei auftretender Grundwasserinfiltration in Form von lokalen bzw. flächigen Wassereinbrüchen sind entsprechende Abdichtungsmaßnahmen zu treffen. Hierzu werden Injektionsverfahren und Schnellbindemörtel angewendet.

Die anschließende Reprofilierung der Schachtoberfläche ist die Grundlage zur Herstellung eines beschichtungsgerechten Untergrundes. Insbesondere Fehlstellen, Ausbrüche und Unebenheiten sind auszubessern.

Aufbringung einer geschlossenen Mörtelschicht auf die Schachtinnenwand. Dies erfolgt entweder von Hand oder unter Verwendung maschineller Spritz- bzw. Schleuderverfahren.

Nach Einbau zuvor entfernter Steigeisen und Einstiegshilfen erfolgt eine abschließende Kontrolle der Schachtsanierung mittels Fotodokumentation und Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610.

 

KASRO-Kanalsanierungsrobotik

KASRO-Kanalsanierungsrobotik besteht aus einem Spezialfahrzeug mit einem 270°, stufenlos fernsteuerbaren Arbeitsroboter, einer schwenkbaren Mini-Farb-Kamera auf Selbstfahreinheit mit auswechselbaren Werkzeugen sowie einem Einlaufverpress-System.

Einsatzbereich: Das ferngesteuerte Robotersystem saniert punktuell Schäden in nicht begehbaren Abwasserkanälen von DN 100 bis DN 600. Nach dem Auffräsen der Schadstelle wird das Verpress-System positioniert und Epoxidharz in Risse und Spalten eingepresst.

Die Arbeiten des Roboters werden vom Fahrzeuginneren aus gesteuert, am Bildschirm
mitverfolgt und auf Video/Videoprint dokumentiert. Nach Abschluss der Arbeiten erhält der Auftraggeber eine komplette Dokumentation der ausgeführten Arbeiten einschließlich der Videoaufzeichnung.

Ergebnis: Behebung unterschiedlichster Schäden in Kanälen aus Beton und Stahlbeton, Faserzement, Stahl und Steinzeug wie z.B. Undichtigkeiten, Abflusshindernisse, Risse, Rohrbruch, einragende oder nicht fachgerecht eingebaute Stutzen.

 

epros®DrainPacker-Verfahren

Das epros®DrainPacker-Verfahren ist für die partielle Instandsetzung erdverlegter schadhafter Abwasser-Rohrleitungen sowie von Druckleitungen geeignet, von DN 35 bis DN 1200 mit Kurz- und Langlinern.

Einsatzbereiche:

  • Undichtigkeiten mit und ohne Grundwasserinfiltration bzw. Exfiltration an Rohrverbindungen, Rohrwandungen, Anschlussbereichen etc.
  • Lageversätze, Riss- und Scherbenbildung, Brüche
  • Mechanischem Verschleiß
  • Korrosion

Vorzüge:

  • Behebt Schäden im Rohr- und im Muffenbereich auch bei starker Infiltration auf einer Länge von 0,5 Metern bis zu 5 Metern
  • Nicht mehr benötigte Anschlussleitungen können verschlossen werden
  • Repariert Leitungen von DN 35 bis DN 1200 (DIBt Zulassung von DN 100 bis DN 800)
  • Auch für Leitungen im Eiprofil in verschiedenen Größen
  • Kreis- und Eiprofile aus den Werkstoffen Beton, Asbestzement, Kunststoff (PVC, PP, HDPE), duktile Gusseisen, Stahlbeton und Steinzeug

Bei Sanierungslängen über 5 Meter kann das epros®DrainPacker-Verfahren auch überlappend eingesetzt werden, hierbei sind dann spezielle Verfahrensvorschriften zu beachten.

 

Hutliner Hausanschlusssanierung

Mit unserem Hutliner-Packer-System von Schwalm können Kurzliner mit integrierten Hütchen in einem Arbeitsgang fertig gestellt werden.

Hütchen von DN 100 bis DN 250 sind mit diesem System setzbar.

Da die Packer einen Durchfluss besitzen, ist ein Umpumpen der anfallenen Abwässer nicht nötig. Die Positionierung des Hutliner-Packers erfolgt mit dem Fräsroboter Talpa 2060, der sowohl die nötige Haftgrundvorbereitung wie auch entsprechende Fräsarbeiten ausführen kann.

Nach Positionierung des Systems am Schaden kann der Hutliner-Packer ausgehängt werden, so dass der Roboter für weitere Tätigkeiten verwendet werden kann.

Ihre Vorteile:

  • Einbauen von Hutlinern in einem Arbeitsgang
  • Einbau von Hütchen
  • Einbau von Kurzlinern
  • Durchfluss ab DN 200, somit keine Wasserhaltung nötig

 

EASY-Liner Inversionsverfahren

Das EASY-Liner Inversionsverfahren (DiBt - Zulassung Z – 42.3-414) ist ein Schlauchreliningverfahren zur Sanierung schadhafter Abwasserleitungen in den Nennweiten DN 100 bis DN 300.

Schadhafte Abwasserleitungen werden durch Einbringen und nachfolgender Aushärtung eines epoxidharzgetränkten, polyurethanbeschichteten Nadelfilzliners mit der Bezeichnung „Thermoliner" bzw. „Thermoliner plus" saniert.

Seitenzuläufe werden mittels Roboter- bzw. Hutprofiltechnik wiederhergestellt.

Schachtanschlüsse werden unter Verwendung von Quellbändern bzw. mittels abwasserbeständigem Mörtel wasserdicht angeschlossen.

 

Schlauchrelining

Schlauchrelining - Verfahren mit lichthärtenden Reaktionsharzen.

Ein mit reaktivem Kunstharz getränkter Schlauchliner wird in den Kanal mittels einer Seilverbindung unter Beachtung der zulässigen Zugkräfte in den geschädigten Kanal eingebracht, dort durch Innendruck formschlüssig an die Wandung des Altrohres angedrückt, aufgeweitet und anschließend durch chemische Reaktion des Harzes zu einer selbsttragenden Innenauskleidung ausgehärtet.

Werksgetränkte, nach zertifizierten Produktionsverfahren unter strengsten Qualitätskontrollen hergestellte Inliner werden baustellengerecht verpackt, Just in Time vor Ort angeliefert und entsprechend der Herstellerangaben gelagert und verarbeitet.

Die mechanischen Eigenschaften der Glasfaserliner erreichen Materialkennwerte, welche man z. B. von Synthesefaser-Schlauchlinern nicht annähernd erwarten kann. Langzeit-E-Module liegen deutlich höher, der thermische Schrumpf gegenüber Synthesefaser-Schlauchlinern ist um das bis zu 10-fache geringer, was zu einem Ringspalt unter 0,5% führt und somit die Vorgaben aus der ATV - M 127, Teil 2 leicht erfüllt werden. Eine lückenlose Dokumentation von der Produktion über die Verpackung, den Versand bis hin zur Installation der Liner ist in jedem Fall gewährleistet.

Der gesamte Vorgang der Installation wird entsprechend der Herstellerangaben elektronisch gesteuert, überwacht und dokumentiert. Direkt nach der Linerinstallation, noch vor Öffnung der Seitenzuläufe, wird die Dichtheitsprüfung ausgeführt.

 

Vorteile der Glasfaserliner:

  • Wanddicken von 3 mm bis 12 mm
  • Alle Querschnitte (Kreis-, Ei-, Maul- und Kastenprofile)
  • Dimensionen von DN 150 bis DN 1200
  • Linerlängen bis 200 m durch unser Equipment in einem Stück einbaubar                                     
  • Kurze Installationszeiten
  • Geringer Energieverbrauch
  • Lückenlose Dokumentation

 

 

 

Zertifikate und Bescheinigungen